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Marc Bürki - CEO Swissquote Bank AG

[04.12.2009]Der Online-Börsenhandel wächst auch in diesem Jahr im zweistelligen Prozentbereich. Denn immer mehr Anleger stellen fest, dass die teilweise horrenden Transaktionskosten ein grosses Stück der Anlagerendite fressen. Zudem schätzen Investoren verstärkt die Vorzüge des bequemen und einfachen Online-Handels. Einer der Pioniere in der Schweiz und zugleich Marktführer, ist die in Gland ansässige Swissquote Bank AG.

Die führende Schweizer Onlinebank steigerte ihren Reingewinn per Ende September im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,9 Prozent auf 26,9 Millonen Franken, was einer Gewinnmarge von 36,0 Prozent entspricht. Höchstwerte verzeichnete die Online-Plattform auch beim Neugeldzufluss. Im dritten Quartal 2009 konnte die in Gland ansässige Firma über 500 Millionen Franken einsammeln. Ganz wichtig ist für den Chef der Bank, Marc Bürki, auch die Zunahme der Kundenbasis. Diese stieg in den letzten 12 Monaten um 26 431 (23,9 Prozent) auf 136 984 User.

Damit dieses Wachstum möglich ist, braucht es auch Innovation. In den vergangenen Monaten brachte das Online Bankhaus diverse neue Produkte und Dienstleitungen an den Start. Als Novum kann sicherlich der ETF-Sparplan betrachtet werden. Solche Sparpläne sind in anderen Ländern schon längst bekannt, fristen hierzulande jedoch ein Mauerblümchendasein.

Wie dieser Sparplan funktioniert und wie man vom Ingenieur zum Banker mutiert, erzählt der Bankchef im investchannel.ch-Gespräch.

ETF Sparplan
Eines der wichtigsten Argumente für Sparpläne liegt im sogenannten Cost-Average-Effekt, also dem Durchschnittskosten-Effekt. Wer regelmässig eine feste Summe in ein Wertpapier investiert, braucht sich keine Gedanken über den richtigen Einstiegspunkt zu machen. Auch Kursschwankungen an der Börse sollten ihm keine schlaflosen Nächte bereiten. Denn er investiert automatisch antizyklisch: Sind die Kurse im Keller, kauft er viele Anteile, bei hohen Preisen indes nur wenige Papiere. Dadurch liegt der durchschnittliche Kaufpreis der Anteile unterhalb des durchschnittlichen Kurses über den Anlagezeitraum. Je stärker das Wertpapier dabei schwankt, desto stärker wird dieser Effekt. Mehr dazu ist auch im führenden ETF-Newsletter 10x10 nachzulesen oder auch direkt bei Swissquote.

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Kommentare (4)

#4 Jürg Melzer ( Kto 114307)  |  16.01.2010  |  10:59

"Wir sind immer stark, wenn man sagt, das sei nicht möglich" sympathisches Zitat von Herrn Bürki. Aber: Seit bald zwei Jahren sagt SQ, man könne meine in US gekauften iShares ETFs nicht (mehr!) in den Portfoliomanager aufnehmen. Es sind immerhin ein halbes Dutzend, meist in der Schweiz nicht kotierte Werte. Bei der heutigen ETF Euphorie wäre anzunehmen, dass sich SQ bemüht, die Werte wie früher laufend verfolgbar zu machen. Habe deswegen schon mehrfach angefragt und bin gespannt, ob es eben doch unmögliche Sachen gibt.... Beste Grüsse

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#3 Eli Israel  |  18.12.2009  |  10:36

Finde ich auch, dieser Herr Bürki ist äusserst überzeugend - und auch sympathisch!

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#2 Eveline M.  |  15.12.2009  |  19:26

Ein überzeugender CEO. Doch ich bleibe bei Postfinance, dort kann ich immerhin auch Hypotheken abschliessen.

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#1 Thomas Wirz  |  08.12.2009  |  11:41

ich bin selber swissquote kunde und bin begeistert wie ich dort meine börsengeschäfte abwickeln kann. auch vom preis her äusserst attraktiv. und schön, dass ihr einmal ein lockeres gespräch mit dem chef von swissquote gesprochen habt. nicht immer das alltägliche. solche unternehmer braucht es schliesslich viel mehr.


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