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Wandelanleihen - zu Unrecht unterschätzt

[09.02.2010]Während man oft von Aktien, (Hedge) Fonds und ETF, Obligationen sowie strukturierten Produkten hört, gehen sogenannte Convertibles, also Wandelanleihen, sträflich unter. Doch diese spannenden Anlageinstrumente haben es durchaus in sich. Einige Einblicke …

Mit Wandelanleihen kann der Anleger an aufwärts tendierenden Aktienmarktentwicklungen partizipieren – und sich gleichzeitig zu gewissen Teilen gegen Einbrüche schützen. Für Letzteres sorgen die klassischen Anleihenkomponenten. Ein sogenannter Convertible Bond besteht aus einer mit einem Coupon versehenen Anleihe und einer Aktienoption, die es dem Investor erlaubt, innerhalb der Wandlungsfrist statt einer normalen Rückzahlung eine bestimmte Aktienanzahl mit einem vorher fixierten Wert zu beziehen.

Diese Konstruktion ist darüber hinaus für ein stabiles Einkommen in Form regelmässiger Zinszahlungen besorgt. Doch «Convertibles» sind nicht nur für Anlagehungrige interessant, sondern ebenfalls für einige Unternehmen. Dies unter anderem deshalb, weil die Emittenten sich jeweils zu relativ günstigen Konditionen refinanzieren können (die Coupons sind vergleichsweise tiefer als bei ordinären Obligationen).

Wandelnde Wandler – kein Pleonasmus
Alle Vorzüge zum Trotz brach der Markt 2008 drastisch ein. Daraus resultierte die nach Berechnungen der Privatbank Pictet schlechteste Jahresperformance in der «Wandler-Geschichte». Alternative Anlagevehikel sei Dank. Doch Wandelanleihen werden ja nicht Wandler genannt, hätten sie nicht die Fähigkeit, sich nicht auch in schlechten Tagen zu wandeln. Und so riefen sie im darauf folgenden Jahr zur Aufholjagd auf und bestachen durch eine historisch gesehen beste Kursentwicklung.

Doch was ist geschehen? Wieso ist der Markt solcher Wandlungen unterworfen? Wie gross ist der Markt überhaupt? Welche Rolle spielt die Schweiz? Welche Trends sind zu erwarten? Welche Strategien machen wie auf sich aufmerksam? In wiefern kann der (Privat-)Investor überhaupt seinen Fuss in diese Türe stellen? Und gibt es womöglich steuerliche Vorteile?

investchannel.ch fühlt dem CEO von AgaNola, Stefan Hiestand, auf den Zahn. Hiestand gilt hierzulande als einer der renommiertesten Convertibles-Experten …

Ohren und Augen auf!

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Kommentare (2)

#2 Hans Meyer  |  25.02.2010  |  11:41

Wandelanleihen empfehle ich nur für erfahrene Anleger! Und für private Investoren lohnt sich eine kollektive Lösung, ledigich als Bemischung. Denn man muss schon noch mehr verstehen als nur wie eine Obligation funktioniert. Gehe aber völlig ein, dass es eine äusserst spannende Anlage sein kann.

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#1 Sofia Widmer  |  15.02.2010  |  10:09

Einfach verständlich, gute Themen- und Interviewpartnerwahl!


FOKUS: WANDELANLEIHEN

Privus-Exponent Thomas Flothen erklärt im obigen Videointerview, wieso man in Bezug auf Wandelanleihen zuweilen auch von «hybriden Investmentinstrumenten» spricht.

Nicht minder interessant sind seine Ausführungen zu den positiven Eigenschaften.

Der ganze Beitrag, der sich hauptsächlich um das Thema «Externe Vermögensverwaltung» dreht, lässt sich bequem und einfach hier abrufen.
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INDEXNÄHE ...

Indexnahe Börseninstrumente wie Exchange Traded Funds (ETF) stehen hoch im Kurs. Noch aber gibt es kein entsprechendes Vehikel, mit dem man an der Wandelanleihenmarktentwicklung partizipieren kann.

Ist das alles abenteuerliche Utopie oder doch ganz schöne Zukunftsmusik?

Eine am Institut des schweizerischen Bankwesens an der Universität Zürich erstellte Diplomarbeit (2006) ist dieser Frage wissenschaftlich nachgegangen.

Das «Executive Summary» gibt eine erst Antwort.

Und der Wandelanleihen-Spezialist von AgaNola, Stefan Hiestand, folgt mit einer aktuellen Antwort ...
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