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Alternative Anlagen

[02.03.2010]Alternative Investments, in diese Kategorie fallen beispielsweise Hedge-Fonds, sind aus der modernen Portfoliobewirtschaftung nicht mehr wegzudenken. Die Instrumente sorgen für einen gewissen Wirbel, im negativen wie im positiven. Was aber spielt ausser Hedge Funds eigentlich sonst noch in diesen Bereich mit rein? Wie sieht die Zukunft aus, welche Trends zeichnen sich ab? Dies und vieles mehr …

Alternative Anlagen sind schon seit längerer Zeit in aller Munde und entsprechend hat sich diese Investmentklasse inzwischen zu einem festen Depotbestandteil gemausert. Am meisten für Furore sorg(-t)en wohl Hedge-Fund-Vehikel. Die zuweilen als Zankapfel geltenden und viel gescholtenen Instrumente, die das Ziel verfolgen, marktunabhängig positive Renditen zu erwirtschaften, gehören ebenfalls in die Kategorie der alternativen Anlagen.

Während 2008, so der HFRI-Fund-Weighted-Composite-Index (HFRI-FWCI), mit gut minus 19 Prozent förmlich an der eigenen Zielvorgabe zerschellte, konnte das selbige Barometer im vergangenen Jahr mit über 20 Prozent immerhin das verlorene Terrain wieder gut machen. 2009 stand  für die meisten (noch verbliebenen) Hedge Funds also unter einem guten Stern – und dieser Stern leuchtete so hell, dass innert Jahresfrist fast 14 Milliarden Dollar an Neugeldzufluss verzeichnet werden konnte.

2008 – ein Gruselkabinett
Dem gegenüber steht jedoch das rabenschwarze 2008 gegenüber, das mit minus 155 Milliarden Dollar (152 Milliarden betrafen alleine das 4. Quartal) die Rekordhöhe an Mittelabfluss mit sich brachte. Was die vielen unterschiedlichen Strategien angeht, da entwickelte sich im gleichen Jahr – wiederum gemäss Hedge Fund Research (HFR) – der Short-Bias-Index mit mehr als 28 Prozent erfreulich. 2009 jubilierten vor allem jene Anleger mit Fokus auf den Fixed-Income-Convertible-Arbitrage-Index. Dieser kletterte an der Kursleiter über 60 Prozent  empor.

Der Gesamtverlust (abfliessende Vermögenswerte inklusive Kursverluste) belief sich 2008 auf 374 Milliarden Dollar. Der Verlust ähnelt an und für sich einem Mammutbetrag, im Hinblick aber auf die an den Aktienmärkten vernichteten Anlagegeldern (28'700 Milliarden Dollar) ist das ein mehr oder minder vernachlässigbarer Rückgang. Nichtsdestotrotz kam es in jüngster Vergangenheit zu einem regelrechten Exodus in der Hedge-Fund-Industrie. Die Branche verspricht weiterhin Spannung und sorgt sicherlich auch zukünftig für Renditeträume. 

Brennpunkt Hedge Funds 
Wie rosig sieht denn aber die Zukunft wirklich aus? Was hat es mit sogenannten Fund-of-Hedge-Funds (FoHF) auf sich, welcher Anlegertyp eignet sich da am besten? Wie gross ist der Markt sowie das Marktwachstum? Welche Rolle spielt die Schweiz? Wie steht es um den Branchenkonsolidierungsprozess? Ist CTA der kleine Bruder von ATM, also dem Cash-Automaten? Welches Wachstum attestiert man dem Markt?

Der sympathische Finanzmarktaficionado und Leiter alternativer Anlagen beim schweizweit grössten Fondsanbieter Swisscanto, Bruno Wicki, hat mit uns den Fokus auf Hedge Funds gelegt, sich obigen investchannel.ch-Fragestellungen hingegeben – und darüber hinaus noch weitere spannende Einblicke offeriert. Vorhang auf!

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Kommentare (2)

#2 Michaela Bayer  |  03.03.2010  |  09:25

Seine bodenständige Art kann durchaus das Gefühl vermitteln, dass diese Investmentklasse mit keinen sonderlich grossen Risiken verbunden ist. Was natürlich keinesfalls stimmt.

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#1 Eli Israel  |  03.03.2010  |  09:05

Zu den alternativen Anlagen gehört ja schon fast alles. Herr Wicki erklärt die Sache ganz gut.


ALTERNATIVE ANLAGEN ALLGEMEIN

Definitionen definieren mehr oder minder genau. Entsprechend variieren sie auch. Wie sieht denn die von Swisscanto geschnitzte (Investment-)Schublade «Alternative Anlagen» aus? Ach, und wie hoch sollen derzeit die Depotbestandteile - je nach Risikobereitschaft - sein?
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