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Notwendigkeit: Nachhaltigkeit

[04.02.2010]Der Begriff Nachhaltigkeit erlebt einen wahren Höhenflug, ist aber auch längst schon zu einer inhaltsleeren Worthülse verkommen. Der Notwendigkeit einer nachhaltig geprägten Lebensweise tut letzteres aber keinen Abbruch. Entsprechend wichtig ist es, im schier unerschöpflichen Angebot die richtigen Firmen zu finden. Das ist nicht ganz einfach, doch man kann sich «unter die Arme greifen lassen».

Die diesjährige Klimakonferenz in Kopenhagen verkam für viele zu einer Farce und noch immer verzeichnet man tagein, tagaus (illegale) Brandrodungen, denen fussballfeldgrosse Urwaldflächen zum Opfer fallen. Überall auf der Welt kommt es vermehrt zu harschen Wetterkapriolen, damit zusammenhängende Naturkatastrophen legen unsere Stirn in tiefe Sorgenfalten. Gleichzeitig leidet der Ozean wegen der Überfischung lautstark vor sich hin – die weltweite Flora und Fauna bangt um ihr Leben.

Laut Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature) starben 2008 869 Tierarten aus und 17'000 weiteren Arten droht das Ende. Die in einer UNO-Konvention vereinbarten Ziele, den Artenvielfaltverlust bis Ende 2010 zu bremsen, laufen gemäss Dr. Jean-Christophe (Deputy Head des IUCN-Artenschutzprogramms) Gefahr, nicht erreicht zu werden. Alarmstufe rot ist angesagt, immerhin stehen derzeit knapp 45'000 Spezies auf der sogenannten Roten Liste der gefährdeten Tierarten.

Obacht Trittbrettfahrer
Dass das Weltfundament arg brüchig ist, ist augenscheinlich. Dass dieses nur mit einer nachhaltig geprägten Lebensweise zu kitten ist, ebenfalls. Entsprechend ist Nachhaltigkeit auch en vogue. Gibt man in der Google’schen Suchmaschine das Wort «Nachhaltigkeit» ein, dauert es gerade einmal 0,16 Sekunden und es erscheinen satte 3'390'000 Einträge. Diese schier unerschöpfliche Informationsflut verdeutlicht den thematischen Höhenflug.

Der Boom zieht allerdings auch viele Trittbrettfahrer nach sich, sie setzen sich aus Prestigeüberlegungen und/oder Imagegründen den «Sustainability-Hut» auf und partizipieren an der (mehr oder minder positiven) Marktentwicklung. Die (Investoren-)Suche nach den passenden Unternehmen mausert sich zu einer wahrhaftigen Herkulesaufgabe. Doch für all jene Anlagehungrigen, die den ökologisch-ökonomisch-sozialen Triangel hell ertönen lassen möchten, ist noch nicht aller Tage Abend.

Dafür sorgt unter anderem die Schweizer Firma INrate. Michael Diaz, designierter Geschäftsführer der Nachhaltigkeitsratingagentur, hat sich den investchannel.ch-Fragen gestellt und offeriert interessante Einblicke in das «Sustainability-Universum».

Vorhang auf!

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SEMANTIK IM BRENNPUNKT

Die Namensgebung «INrate» gibt Raum für Spekulationen.

Ist es ein Code oder gar ein kaum gesprochener Bergdialekt? Was hat es mit diesen Grossbuchstaben auf sich? 

Michael Diaz, chairman of the management board, erklärt im obigen Gespräch die (Firmennamen-)Konstellation ...
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KRÄFTIGER WACHSTUMSSCHUB

Laut einer Studie von Robeco und Booz & Company werden nachhaltige Assets under Management (AuM) in den nächsten Jahren stark ansteigen.

(Angaben in Prozent)
(Quelle: Robeco, Booz&Company)
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