Executive Coaching: Wichtige Fakten auf einen Blick

Manager

Das sogenannte „Executive Coaching“ erfreut sich in Managerkreisen eines stetig wachsenden Zuspruchs. Selbst Führungskräfte, die seit etlichen Jahren in den Top-Ebenen von bekannten Wirtschaftsunternehmen tätig sind, lassen sich heute von geschulten Beratern mit Führungserfahrung coachen. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Idee dem Executive Coaching zugrunde liegt und weshalb sich ein solches Coaching lohnt.

Sparring auf Augenhöhe

„Natürlich, Chef“, „Selbstverständlich, Chef“ – solche Äusserungen bekommen Manager, sei es auf der mittleren oder der oberen Ebene, täglich dutzendfach zu hören. Wenn im Unternehmen jeder nach der Pfeife des Vorgesetzten tanzt, hat dies auf den ersten Blick zahlreiche Vorteile. Bei genauerem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass hier die Ursache allen Übels liegt. Wenn dem Chef ein Gegengewicht fehlt und er niemals auf Widerstand stösst, stellt dies auf lange Sicht ein gewaltiges Problem dar. Schon viele Unternehmen sind aufgrund von Managementfehlern von der Bildfläche verschwunden, die sich durch ein qualifiziertes Coaching zweifellos hätten verhindern lassen.

Bei einem Executive Coaching wird der Klient mit jemandem konfrontiert, der ihm auf Augenhöhe gegenübertritt. Auf diese Weise gewinnt der Manager interessante Einsichten und kann sein Handeln besser reflektieren. Er erhält ein ungefiltertes Feedback und eine schonungslose Rundumbeurteilung seiner Entscheidungen. Eines der langfristigen Ziele eines Executive Coachings besteht darin, die Sicht des Managers auf Themen zu verändern, die in der Vergangenheit zu unbefriedigenden Ergebnissen geführt haben.

Was zeichnet einen guten Executive Coach aus?

Wer ein Executive Coaching absolvieren will, wendet sich dafür in der Regel an jemanden, der ebenfalls über Führungserfahrung verfügt und sich mit den vielfältigen Problemen, denen sich Top-Manager gegenübersehen, auskennt (z.B. an David D. Kaspar – Executive Coach, Consultant & Sparringspartner). Diese Überlegung ist durchaus nachvollziehbar und lässt sich auf zahlreiche weitere Lebensbereiche übertragen. Nicht umsonst sind etliche erfolgreiche Fussballtrainer ehemalige Spitzenspieler. Wer weiss, wie die Mannschaft „tickt“ und das Geschäft aus dem Effeff kennt, hat weniger Probleme, sich in die Spieler hineinzuversetzen und zu Höchstleistungen anzuspornen.

Neben einer hohen Fach- und Sachkompetenz sollte ein guter Coach noch weitere Fähigkeiten mitbringen. So ist es beispielsweise von Vorteil, wenn er auf seinem Lebensweg verschiedene Krisen gemeistert hat (Stichwort: Resilienz) und in verschiedenen Branchen gearbeitet hat. Ein gutes Einfühlungsvermögen ist im Executive Coaching ebenfalls von grosser Wichtigkeit. Ob jemand gleichzeitig ein guter Autor oder Vortragsredner ist, spielt dagegen allenfalls eine untergeordnete Rolle. Andersherum formuliert: Wer brillante Vorträge vor einem grossen Publikum halten kann, ist nicht zwingend auch ein guter Coach. Zur Qualitätssicherung, aber auch zum Schutz des Klienten reflektieren viele Executive Coaches ihre Arbeit mit einem weiteren Experten, einem sogenannten Supervisor.

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